Inkasso

Anwalt für Inkasso

Weil es um Ihr Geld geht

Ansprüche durchsetzen
josephineschulz_rechtsfachwirtin
  • Sie sind Unternehmer und das Mahnwesen kostet Sie zu viel Zeit und Nerven?
  • Mahnen Sie unregelmäßig und teils viel zu spät?
  • Glauben Sie, Sie müssen Ihre Schuldner mindestens dreimal mahnen, eine telefonische Kontaktierung sei obligatorisch oder eine Zahlungserinnerung muss einer Mahnung immer vorausgehen?

Ihr Ansprechpartner: Frau Josephine Schulz

Kontaktieren Sie mich – für alle Fragen und rechtliche Beratung rund um das Forderungsmanagement und Inkassorecht stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Für Selbstständige stellen ausbleibende Zahlungen nicht nur ein Ärgernis, sondern eine reale wirtschaftliche Bedrohung dar. Wie die Erfahrung zeigt, reicht eine Mahnung leider nicht immer aus, um Ihre Forderung erfolgreich gegenüber dem Schuldner durchzusetzen. Deshalb stehe ich Ihnen als kompetenter Ansprechpartner zur Seite, der Ihre Ansprüche gegenüber Ihren Schuldnern durchsetzt – von der Mahnung bis zur Zwangsvollstreckung.

 

Zu meinen Leistungen gehören dabei unter anderem:

  • Suche nach schnellen außergerichtlichen Einigungen
  • Erwirkung von Urteilen und Vollstreckungsbescheiden
  • Beratung zu notariellen Schuldanerkenntnissen
  • Durchführung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
  • Anmeldung der Forderungen zur Insolvenztabelle und
  • Begleitung des Insolvenzverfahrens
Kontakt / Termin
Machen Sie Ihre Forderung geltend

Befindet sich Ihr Schuldner in Verzug, egal ob Verbraucher oder Unternehmer, haben Sie einen Anspruch auf volle Erstattung der Ihnen entstandenen Rechtsanwaltskosten. Der Bundesgerichtshof (IX ZR 280/14) hat erst im September 2015 seine bisherige Rechtsauffassung bestätigt:

Gerät der Schuldner in Zahlungsverzug, ist auch in rechtlich einfach gelagerten Fällen die Beauftragung eines Rechtsanwalts zweckmäßig und erforderlich.

Haben Sie ein Hotel und werden immer wieder mit Gästen konfrontiert, die ihren reservierten Aufenthalt nicht antreten? Ähnliches kennen auch Veranstalter. Sie halten Leistungen vor, die dann nicht genutzt werden. Ihre Auftraggeber zahlen Ihre Rechnungen nicht? Auch Schauspieler und Künstler kennen dieses Szenario ebenfalls. Dagegen können wir gemeinsam vorgehen! Setzen Sie Ihre Ansprüche durch – ich berate Sie gern zu Ihren Möglichkeiten.

Meine Erfahrung zeigt...

...im Umgang mit dem Forderungseinzug sind Unternehmer unwissend und daher viel zu zaghaft. Dabei gilt Zeit ist Geld. Den Schuldner beispielsweise dreimal abzumahnen, ist völlig unnötig und zeitraubend.

Eine Mahnung

Ausreichend ist eine einzige Mahnung, um den Schuldner in Verzug zu setzen. Für eine Mahnung gibt es keine formalen Anforderungen. Ob Sie also eine Mahnung als Mahnung oder Zahlungserinnerung bezeichnen, ist unerheblich, solange Sie deutlich zum Ausdruck bringen, die Leistung einzufordern.

Nachweis

Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie Ihre Mahnung nachweisen können. Daher ist eine telefonische Mahnung zwar möglich, aber aufgrund der fehlenden Nachweisbarkeit problematisch.

Ihr Schuldner zahlt nicht (Mehr lesen...)

Sie können keinen Zahlungseingang auf Ihre fällige Rechnung verzeichnen, mahnen Sie Ihre Rechnung einmal schriftlich an.

Mit dem Zugang der Mahnung befindet sich der Schuldner im Verzug.

Mein Schuldner ist Verbraucher

Ab diesem Zeitpunkt können Sie Verzugszinsen sowie Mahnkosten verlangen. Gemäß § 288 Abs. 1 BGB beträgt der Verzugszinssatz 5 Prozentpunkte über den Basiszinssatz. Dieser liegt derzeit bei 0,83 %, also 4,17 %. Als Mahnkosten können Sie Ihre tatsächlich entstandenen – nachweisbaren – Mahnkosten ansetzen oder einen Pauschalbetrag. Meiner Erfahrung nach sprechen Gerichte nicht mehr als 2,50 € Mahnkosten pro Mahnungen für maximal drei Mahnungen zu.

Mein Schuldner ist Unternehmer

Im Gegensatz zu einem Verbrauchergeschäft schließen Unternehmer untereinander sog. Handelsgeschäfte. Hier gibt es im Mahnwesen beachtenswerte Abweichungen.

Ein Unternehmer gerät 30 Tage nach Zugang der Rechnung automatisch in Zahlungsverzug. Eine Mahnung empfehle ich Ihnen aber trotzdem, da Sie den Schuldner damit auch vor Ablauf der 30 Tage in Verzug setzen können. Gemäß § 288 Abs. 2 BGB beträgt der Verzugszinssatz 9 Prozentpunkte über den Basiszinssatz. Dieser liegt derzeit bei 0,83 %, also 8,17 %. Sie können darüber hinaus gemäß § 288 Abs. 5 BGB eine Verzugspauschale in Höhe von 40,00 € gegenüber ihrem Schuldner geltend machen.

Mit dem Zugang der Mahnung befindet sich der Schuldner im Verzug.

Ein Unternehmer gerät 30 Tage nach Zugang der Rechnung automatisch in Zahlungsverzug.

Gerät der Schuldner in Zahlungsverzug, ist auch in rechtlich einfach gelagerten Fällen die Beauftragung eines Rechtsanwalts zweckmäßig und erforderlich.

Wie weiter - Wenn auf die Mahnung nicht gezahlt wird (Mehr lesen...)

Wer seinen Fall vor Gericht bringt, muss viel Zeit und Energie für das Verfahren einplanen. Deshalb suche ich stets zuerst nach außergerichtlichen Lösungen, um Ihre Forderung unkompliziert durchzusetzen – damit Sie sich so schnell wie möglich wieder auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Jedoch unterstütze ich Sie nicht nur dabei, an Ihr Geld zu kommen. Gerichtlich wie außergerichtlich besteht immer die Möglichkeit, dass der Schuldner die von Ihnen vorverauslagten Rechtsanwaltskosten bis zu einhundertprozentig erstatten muss. Nutzen Sie diesen Vorteil für sich, lagern Sie Ihr Mahnwesen frühzeitig aus und lassen Sie mich als Anwalt für Forderungsmanagement sich um Ihr Inkasso kümmern.

Gerichtliches Mahnverfahren

Sollte Ihr Schuldner trotz Mahnung und anwaltlichem Aufforderungsschreiben keine Zahlung leisten, leite ich für Sie das gerichtliche Mahnverfahren ein. Erhebt Ihr Schuldner keine Einwendungen, erlaubt uns dieses Verfahren eine schnelle und kostengünstige Titulierung Ihrer Forderung.

 

Zwangsvollstreckung und Insolvenzbegleitung

Zu einem weiteren Tätigkeitsschwerpunkt meiner Kanzlei gehört die Zwangsvollstreckung. Meine Tätigkeit ist also mit der Titulierung Ihrer Forderung nicht beendet. Ich leite auch entsprechende Zwangsvollstreckungsmaßnahmen ein. Oftmals erfolgreich ist die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers oder die Kontopfändung. Es gibt aber auch darüber hinaus weitere Vollstreckungsmöglichkeiten, wie z. B. die Pfändung und Verwertung von Lebensversicherungen, Geschäftsanteilen, aber auch zukünftigen Ansprüche wie Renten oder Kautionsrückzahlungen. Verfügt Ihr Schuldner über Grund- oder Wohneigentum leite ich entsprechende Zwangsversteigerungs – oder verwaltungsmaßnahmen ein.

Aufgrund meiner Zusammenarbeit mit der SCHUFA Holding AG kann ich jederzeit – auch bereits während meiner vorgerichtlichen Tätigkeit – Bonitätsprüfung Ihrer Schuldner durchführen.

Was ist, wenn Ihr Schuldner insolvent gegangen ist?

Immer öfter stellt sich im Verlauf der Zwangsvollstreckung heraus, dass der Schuldner bereits Insolvenz angemeldet hat. Das bedeutet aber nicht, dass Sie nunmehr keine Chance mehr haben, an Ihr Geld zu kommen.

Besonders interessant bei Insolvenzen einer GmbH ist die Durchgriffshaftung der Geschäftsführer. Stellt sich mithilfe des Insolvenzgutachtens beispielweise heraus, dass Sie nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit beauftragt wurden, haftet der Geschäftsführer Ihnen gegenüber mit seinem persönlichen Vermögen. Hier gilt vor allem, wer zuerst kommt, malt zu erst. Denn auch die ehemaligen Geschäftsführer verfügen privat nicht über Vermögen.

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, als erster Gläubigervertreter tätig geworden und meinem Mandanten als einzigem Gläubiger die Zahlung von Schadensersatz gesichert zu haben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass vom Gericht oder auch dem Insolvenzverwalter festgestellt wird, dass Ihr Anspruch auf einer vorsätzlichen unerlaubten Handlung beruht. Dann wird Ihr Anspruch unter keinen Umständen von der Restschuldbefreiung erfasst und ist ein Leben lang vollstreckbar.

Sollte Ihr Schuldner die Insolvenz durchlaufen, lassen Sie sich nicht dadurch abschrecken, Ihre Forderung zu verfolgen. Ich melde für Sie Ihre Forderung zur Insolvenztabelle an und begleite das auch über Jahre andauernde Verfahren. Nicht selten erhält der Schuldner durch mangende Mitwirkung keine Restschuldbefreiung oder das Insolvenzverfahren wird mangels Masse eingestellt. In diesen – und auch weiteren Fällen – können Sie gegen den Schuldner weitervollstrecken.